Abschied

28Aug08

• LITERATsein

Wir fuhren durch die Nacht. Heidelberg-Bad Bergzabern. Die Ampeln schienen von „grün“ auf „rot“ zu schalten, wenn wir kamen. Nur die Sterne leuchteten hell am Himmel – die Scheinwerfer anderer Autos hatten wir längst hinter uns gelassen. Einsam fuhren wir auf unbekannten Straßen durch dunkle Wälder. Es gab nur uns, das Auto und „Air“, die aus dem CD-Player klangen. Dieser Weg würde uns nach Hause führen – ein Zuhause, dass wir gerade hinter uns ließen. Das Gefühl, auf dem falschen Fleckchen Erde gelandet zu sein, hatte uns verbunden. Wir fanden uns zusammen aus Liebe zum Anderssein, aus Liebe zur Freiheit und zur Musik. Das Ende einer Ära – eine Chance unsere Träume zu verwiklichen? Wild und frei leben… aber am Anfang stehen wir wieder allein.



One Response to “Abschied”  

  1. 1 seifenblase

    sehr schoen. du schreibst mir aus dem herzen…


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